In Rom widmet die Engelsburg eine Ausstellung den gemeinsamen kulturellen Identitäten zwischen Italien und Zypern


Die Engelsburg in Rom beherbergt bis zum 30. Juni 2026 eine Ausstellung, die anhand archäologischer Funde und multimedialer Installationen die historischen und kulturellen Verbindungen im Mittelmeerraum zwischen Zypern und Italien erforscht, wobei der Schwerpunkt auf Sizilien und Sardinien liegt.

Vom 27. Februar bis 30. Juni 2026 findet in der Engelsburg in Rom die Ausstellung Zypern und Italien. Gemeinsame kulturelle Identitäten am Beginn der Geschichte", ein Ausstellungsprojekt, das die historischen und kulturellen Verbindungen zwischen Zypern und Italien im Mittelmeerraum in einer langfristigen historischen Perspektive untersuchen soll, wobei der Schwerpunkt auf Sizilien und Sardinien liegt. Die Eröffnung fand gestern in Anwesenheit des Präsidenten der Italienischen Republik Sergio Mattarella und des Präsidenten der Republik Zypern Nikos Christodoulidīs statt. Die Ausstellung ist das Ergebnis eines Kooperationsabkommens zwischen dem italienischen Kulturministerium und dem zypriotischen Vizeministerium für Kultur und ist Teil der Aktivitäten im Zusammenhang mit der zypriotischen Präsidentschaft des Rates der Europäischen Union 2026.

Die von Anastasia Christophilopoulou kuratierte Ausstellung wurde von der Generaldirektion für Museen und das Pantheon und das Institut Castel Sant’Angelo - Direktion der Nationalmuseen der Stadt Rom - in Zusammenarbeit mit der Abteilung für zeitgenössische Kultur Zyperns und mit Unterstützung eines internationalen wissenschaftlichen Ausschusses organisiert, der sich aus Wissenschaftlern und Vertretern wichtiger Kultureinrichtungen der beiden Länder zusammensetzt.

Die Ausstellung bietet eine langfristige Betrachtung der Beziehungen zwischen Zypern und der italienischen Halbinsel, mit besonderem Augenmerk auf Sizilien und Sardinien. Anhand archäologischer Artefakte aus italienischen und zypriotischen Museen untersucht die Ausstellung die Netzwerke des Austauschs, die Seewege und die Weitergabe von Wissen, die seit den frühesten Zeiten die Identität des Mittelmeerraums geprägt haben.

Fotos: Emanuele A. Minerva und Agnese Sbaffi © Ministerium für Kultur
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Zypern und Italien (insbesondere Sizilien und Sardinien) sind strategische Knotenpunkte in einem System von Kontakten und Interaktionen: Lande- und Durchgangsgebiete, in denen Handel, Menschen und die Verbreitung von Technologie und Wissen miteinander verflochten waren. Die Ausstellung versammelt rund 120 Artefakte zu Themen wie Alltagsleben, Bestattungsrituale, künstlerische Ausdrucksformen, Mobilität und technologische Entwicklung, die Prozesse der kulturellen Osmose verdeutlichen. Zu den bedeutendsten Objekten gehören der Steinanhänger mit Kreuzfigur aus der zypriotischen Fundstätte Souskiou-Laona, die in Orroli auf Sardinien gefundene Bronzenavicella, die Elfenbeinkämme aus Frattesina (Venetien), der Wagen von Bisenzio aus dem Museo Nazionale Etrusco di Villa Giulia, die Kreuzfiguren aus der Castelluccio-Kultur und ein Steatitsiegel aus Sizilien.

Besonderes Augenmerk wird auf die Zirkulation von Metallen und dieEntwicklung von Technologien gelegt, die für das Verständnis der Beziehungen zwischen den Völkern des Mittelmeerraums von grundlegender Bedeutung sind. In diesem Zusammenhang wird die zentrale Rolle der zyprischen und sardischen Metallurgie hervorgehoben, ebenso wie das Wirken der Phönizier und Griechen bei der Verbreitung von Kulturmodellen.

Der Rundgang wird durch multimediale Installationen bereichert, die die archäologische Erzählung begleiten und es dem Besucher ermöglichen, Routen, Küstenlandschaften und Kontaktnetze zu erkunden und so den dynamischen und vernetzten Charakter dieses gemeinsamen Raums wiederherzustellen. Durch die Darstellung der Beziehungen zwischen Gebieten und Gemeinschaften will die Ausstellung den antiken Mittelmeerraum als Kreuzungspunkt von Verbindungen und Austausch hervorheben, der ein grundlegendes Element beim Aufbau eines gemeinsamen kulturellen Horizonts darstellt, der über einen langen Zeitraum zur Bildung der europäischen Identität beigetragen hat.

Fotos: Emanuele A. Minerva und Agnese Sbaffi © Ministerium für Kultur
Fotos: Emanuele A. Minerva und Agnese Sbaffi © Ministerium für Kultur
Fotos: Emanuele A. Minerva und Agnese Sbaffi © Ministerium für Kultur
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Fotos: Emanuele A. Minerva und Agnese Sbaffi © Ministerium für Kultur
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In Rom widmet die Engelsburg eine Ausstellung den gemeinsamen kulturellen Identitäten zwischen Italien und Zypern
In Rom widmet die Engelsburg eine Ausstellung den gemeinsamen kulturellen Identitäten zwischen Italien und Zypern



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