Jardin Planétaire: Nazzarena Poli Maramotti erforscht Landschaft und Zufall in Reggio Emilia


Vom 6. Dezember 2025 bis zum 6. Januar 2026 wird in den Sälen des Palazzo da Mosto aus dem 15. Jahrhundert in Reggio Emilia Jardin Planétaire zu sehen sein, eine persönliche Ausstellung von Nazzarena Poli Maramotti, die von Silvia Bottani kuratiert wird und einen Rundgang zwischen Gemälden, Keramiken und Kunstgegenständen bietet.

Vom 6. Dezember 2025 bis zum 6. Januar 2026 beherbergt der Palazzo da Mosto in Reggio Emilia Jardin Planétaire, die persönliche Ausstellung von Nazzarena Poli Maramotti (Montecchio Emilia, 1987). Die von Silvia Bottani kuratierte Ausstellung findet in den Räumen des Erdgeschosses des Palazzo aus dem 15. Jahrhundert statt und bietet einen Rundgang durch Gemälde, Keramiken, Papiere und Fundstücke , der einen umfassenden und gegliederten Überblick über das Werk der Künstlerin bietet. Ziel der Ausstellung ist es, dem Publikum die Komplexität und Lebendigkeit von Poli Maramottis bildnerischer Forschung wiederzugeben, die sich auf das Thema der Landschaft und die Umwandlung von visuellen Materialien im Laufe der Zeit konzentriert.

Die Ausstellung zeigt, wie der Künstler mit der Geschichte der modernen Kunst in Dialog tritt und gleichzeitig das Genre durch ein persönliches Archiv, bestehend aus Fotografien, Ausschnitten, Papieren und verschiedenen Materialien, erneuert. Aus dieser Sammlung entsteht eine Malerei, die sich allmählich von der Figuration löst und sich dem Informellen nähert, ohne die erkennbare Darstellung völlig aufzugeben. Die ausgestellten Werke betonen dichte, gestische Pinselstriche, leuchtende Farben und ein materielles Raster, das die Zweidimensionalität der Bildoberfläche zu durchbrechen vermag und der Landschaft eine neue Lebensenergie verleiht. Das Konzept des Irrtums und des Zufalls spielt in Poli Maramottis Praxis eine zentrale Rolle und wird als grundlegendes Werkzeug für den kreativen Prozess verstanden. Der Fehler wird als transformative Passage betrachtet, eine Möglichkeit, die unerwartete visuelle und konzeptionelle Verbindungen schafft.

In diesem Sinne spiegelt der Titel der Ausstellung, Jardin Planétaire, die Herangehensweise der Künstlerin wider: Sich selbst als planetarische Gärtnerin erkennend, verhandelt Poli Maramotti die Beziehung zwischen sich selbst und ihrer Umgebung und akzeptiert Unvorhersehbarkeit und Variation als wesentliche Elemente des Lebens. Der Garten wird zur Metapher für ein dynamisches Gleichgewicht, in dem das Unbebaute den vitalsten Raum darstellt, der in der Lage ist, Artenvielfalt und ständige Veränderungen zu beherbergen. Die ausgestellten Werke, von denen die meisten noch nie ausgestellt wurden, zeugen von der ausdrucksstarken Freiheit, mit der der Künstler an die Malerei herangeht, indem er sich in einem ständigen Dialog zwischen Material und Farbe zwischen verschiedenen Medien wie Leinwand, Karton, Papier und Keramik bewegt. Das Gesamtwerk vermittelt eine Vision von der Landschaft als einem sich ständig verändernden Raum, in dem die Aufmerksamkeit für das Unerwartete und die Variation zu einem Instrument der Beobachtung und Reflexion wird.

Nazzarena Poli Maramotti, Meltemi (2025; Öl auf Papier, 27,5 x 18,5 cm) Foto: Carlo Favero
Nazzarena Poli Maramotti, Meltemi (2025; Öl auf Papier, 27,5 x 18,5 cm) Foto: Carlo Favero

Anmerkungen zur Künstlerin

Nazzarena Poli Maramotti lebt und arbeitet in Cavriago, in der Provinz Reggio Emilia. Sie schloss ihre Ausbildung in Malerei an der Akademie der Schönen Künste in Urbino ab und setzte ihr Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg fort, wo sie Meisterschülerin der Professoren Ralph Fleck und Susanne Kühn war. Sie wurde u.a. mit dem Mediolanum-Preis für Malerei, der Debütantenförderung der Bayerischen Staatsregierung und dem Euromobil unter 30-Preis ausgezeichnet. Die Werke der Künstlerin wurden in zahlreichen italienischen und internationalen Institutionen ausgestellt, darunter die Triennale in Mailand, der Palazzo Reale in Mailand, der Palazzo del Governatore in Parma, der Antico Mercato in Syrakus, das Museo Civico Medievale in Bologna, das MAC in Lissone, das Morat Institut in Freiburg im Breisgau, das Neue Museum in Nürnberg, der Kunstverein Nürnberg und die Albrecht Dürer Gesellschaft in Nürnberg.

Jardin Planétaire: Nazzarena Poli Maramotti erforscht Landschaft und Zufall in Reggio Emilia
Jardin Planétaire: Nazzarena Poli Maramotti erforscht Landschaft und Zufall in Reggio Emilia


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