Fernando Botero kritisiert Banksy scharf: "Seine Aktion ist keine Kunst, sie ist Unterhaltung".


Fernando Botero, der von El Mundo interviewt wurde, fällt ein sehr hartes Urteil über die Kunst von Banksy: "Seine Aktion ist keine Kunst, sie ist Unterhaltung".

In einem Interview in der spanischen Zeitung El Mundo hat der berühmte Künstler Fernando Botero(hier ein ausführlicher Artikel über seine Kunst) ein sehr hartes Urteil über die Kunst von Banksy gefällt. Anlass für das Interview war die inzwischen berühmte Aktion, mit der der britische Straßenkünstler eines seiner Werke bei einer Auktion zerstörte: Für Botero hat die Performance “nichts mit Kunst zu tun, es ist ein Zirkus, eine Unterhaltung. Es ist eine gute Geschichte, um sie in den Zeitungen zu erzählen, aber es ist keine Kunst”.

Auf die Bemerkung des Journalisten Luis Alemany, dass die Aktion von Banksy viele Menschen dazu gebracht habe, den Kunstmarkt mit Abneigung zu betrachten, antwortete Botero: “Was soll ich Ihnen sagen? Ich bin nicht schockiert, dass ein gutes Kunstwerk 400 Millionen [sic] kostet. Heute gibt es so große Vermögen, dass man 400 Millionen für ein Spielzeug ausgibt. Und Gott sei Dank kosten manche Werke 400 Millionen, sonst könnte ein Milliardär aus Palo Alto kommen und den ganzen Louvre kaufen. Das Problem ist, dass ein Vermögen für mittelmäßige Werke gezahlt wird und man sich fragt, warum. Es ist ein Spiel zwischen Investoren, das nichts mit der Arbeit des Künstlers zu tun hat”.

Auf dem Foto: Fernando Botero. Ph. Kredit

Fernando Botero kritisiert Banksy scharf:
Fernando Botero kritisiert Banksy scharf: "Seine Aktion ist keine Kunst, sie ist Unterhaltung".




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