Einundsechzig Werke von Henri Matisse sind dank der großzügigen Schenkung von Barbara Dauphin Duthuit, Ehefrau von Claude Duthuit, Enkel des berühmten Malers, in die Sammlungen des Musée d’Art Moderne in Paris aufgenommen worden.
Nach der Ausstellung Matisse et Marguerite hat das Pariser Museum damit seine ständige Sammlung bereichert. Die geschenkten Werke bieten einen intimen und tiefgründigen Einblick in die Beziehung zwischen Matisse und seiner Tochter Marguerite, einer zentralen Figur in seinem Privatleben und seinem künstlerischen Schaffen. Von den ersten Zeichnungen aus der Kindheit seiner Tochter bis zu den reifen Porträts von 1945 bieten sie eine emotionale und künstlerische Erzählung, die die Entwicklung der Sprache des Meisters im Laufe der Jahrzehnte begleitet. Die Werke, die die gesamte erste Hälfte des 20. Jahrhunderts abdecken, dokumentieren entscheidende Momente im Schaffen von Matisse und seine persönlichen Erfahrungen. Die Jahre in Nizza, die für die Definition seiner leuchtenden Malerei von grundlegender Bedeutung sind, tauchen ebenso auf wie die Zeit der Genesung in Étretat, in der seine künstlerische Praxis neue Formen der Konzentration und Introspektion annimmt. Die Sammlung gibt auch Zeugnis von den zahlreichen Sitzungen und der Zusammenarbeit mit Druckern und bietet so ein klar gegliedertes Bild der kreativen Prozesse und der beruflichen Beziehungen des Künstlers.
Die Schenkung umfasst auch ein Porträt von Claude Duthuit, der Nichte von Matisse, das die Erzählung über die Vater-Tochter-Beziehung hinaus erweitert und eine breitere Generationendimension einführt. Dieses Element unterstreicht den familiären und generationenübergreifenden Charakter der Sammlung und stellt das Thema der affektiven und künstlerischen Kontinuität in den Mittelpunkt der Erzählung.
Der neue Kern ist Teil einer Sammlung, die bereits rund zwanzig Werke von Matisse umfasst, darunter die beiden monumentalen Versionen von Der Tanz (1930-1933), die seit langem in einem eigens dafür vorgesehenen Raum ausgestellt sind.
“Diese außerordentlich großzügige Geste zeugt von dem tiefen Engagement von Madame Duthuit und ihrem Vertrauen in das Museum, das für Jahrzehnte und Jahrhunderte die neue Heimat von Marguerite wird”, so der Direktor des Museums, Fabrice Hergott.
Im Bild: Henri Matisse, Marguerite endormie (1920; Öl auf Leinwand, 46 x 65,5 cm; Paris, Musée d’Art Moderne)
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| 61 Werke von Matisse als Schenkung an das Musée d'Art Moderne in Paris. Sie erzählen die Geschichte der Beziehung zwischen dem Künstler und seiner Tochter |
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