Das digitale Archiv von Pinuccio Sciola ist geboren: zehn Jahre künstlerisches Vermächtnis online


Zehn Jahre nach dem Tod des Bildhauers Pinuccio Sciola präsentiert die gleichnamige Stiftung ein digitales Archiv, das Dokumente, Bilder, Projekte und Werke zusammenführt und den gesamten kreativen und intellektuellen Weg des Künstlers zugänglich macht.

Zehn Jahre nach dem Tod von Pinuccio Sciola (San Sperate, 1942 - Cagliari, 2016), italienischer Bildhauer der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, werden sein Werk und seine Gedanken dank desihm gewidmeten digitalen Archivs online zugänglich. Das Projekt wurde mit dem Ziel ins Leben gerufen, ein komplexes kulturelles Erbe zu bewahren und zugänglich zu machen und die Möglichkeit zu bieten, den kreativen und intellektuellen Weg des Künstlers ohne räumliche und zeitliche Grenzen zu studieren. Das Digitale Archiv ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen der Stiftung Pinuccio Sciola, die 2016 von seinen Kindern Chiara, Tomaso und Maria gegründet wurde, und Hyperborea, einem Unternehmen der Panini Cultura Gruppe. Das Team von Hyperborea unterstützte die Stiftung bei der Katalogisierung der Materialien und der Entwicklung der digitalen Plattform auf der Grundlage der Software Arianna4, die bereits von zahlreichen Kultureinrichtungen für die Verwaltung und Aufwertung ihres Erbes genutzt wird.

Die Struktur des Archivs ermöglicht es, eine heterogene Reihe von Materialien zu konsultieren, von der Ausstellungsdokumentation bis zu Pressestimmen, von der Bibliographie bis zur vollständigen Katalogisierung der Skulpturenproduktion. Die Plattform ermöglicht es, die Dokumente zueinander in Beziehung zu setzen und so das Netz von Verbindungen zu rekonstruieren, das Sciola im Laufe seiner Karriere geschaffen hat. Auf diese Weise wird die Komplexität seines Werks deutlich, das durch seinen Dialog mit dem Stein, seine Experimente mit Holz, Terrakotta, Eisen und Bronze sowie seine grafischen und malerischen Produktionen gekennzeichnet ist. Besonders hervorzuheben ist die Rubrik I luoghi di Sciola (Sciolas Orte), die über 400 abgeschlossene und unvollendete Projekte aus dem In- und Ausland umfasst.

Haus von Pinuccio Sciola, Archiv der Sciola-Stiftung. Foto: Ettore Cavalli
Haus von Pinuccio Sciola, Archiv der Sciola-Stiftung. Foto: Ettore Cavalli
Archiv der Sciola-Stiftung. Fuß: Nelly Dietzel
Archiv der Sciola-Stiftung. Fuß: Nelly Dietzel
Archiv der Sciola-Stiftung. Fuß: Nelly Dietzel
Archiv der Sciola-Stiftung. Fuß: Nelly Dietzel
Archiv der Sciola-Stiftung. Fuß: Nelly Dietzel
Archiv der Sciola-Stiftung. Fuß: Nelly Dietzel

Dieser Teil des Archivs umfasst Manuskripte, Skizzen und Studienmaterialien, die für das Verständnis des kreativen Prozesses des Künstlers und der verschiedenen Entwicklungsstadien seiner Werke unerlässlich sind. Ein Korpus von rund 2.000 Dokumenten und 50 grafischen Werken wurde nach den international anerkannten Standards des IIF-International Image Interoperability Framework katalogisiert, die von den weltweit führenden Archiven, Museen und Bibliotheken verwendet werden. Die Anwendung dieser Standards bietet fortschrittliche und interaktive Funktionalitäten, die die Konsultation durch Wissenschaftler, Institutionen und Liebhaber optimieren sollen.

Die Stiftung Pinuccio Sciola hat das digitale Archiv als eine lebendige Infrastruktur konzipiert, die die Forschung, historisch-kritische Studien und die Aufwertung des Erbes fördern soll. Das Projekt wurde mit Hilfe von PNRR-Mitteln im Rahmen der Aufforderung “Next Generation EU - Digital Transition Cultural and Creative Bodies” und mit dem Beitrag der Region Sardinien realisiert.

Das digitale Archiv von Pinuccio Sciola ist geboren: zehn Jahre künstlerisches Vermächtnis online
Das digitale Archiv von Pinuccio Sciola ist geboren: zehn Jahre künstlerisches Vermächtnis online



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