Die New York Times gegen Rom: "Möwen regieren die Stadt".


Der Angriff der New York Times auf Rom: Die Stadt wird von Möwen überrannt, den unbestrittenen Herrschern der Hauptstadt.

Der Italien-Beauftragte der New York Times, Jason Horowitz, hat am 4. September einen Artikel verfasst, der Rom aus einem ungewöhnlichen Blickwinkel zeigt: dem der Möwen, die zu Tausenden die Stadt bevölkern und den Bürgern und Touristen zahlreiche Probleme bereiten. Ein Problem, das sich zu jenen gesellt, die allen Verwaltungen im Laufe der Jahre zu schaffen machen: die Verwahrlosung von Parks, Plätzen und Straßen, Schlaglöcher, Müll, öffentliche Verkehrsmittel. Mit der Vernachlässigung haben auch die Möwen begonnen, in das historische Zentrum einzudringen.

Die Möwenpopulation in Rom“, so Horowitz, ”ist in den letzten Jahren nach Angaben einiger Experten auf Zehntausende angewachsen" (obwohl der Artikel keine Namen von Experten nennt). Es handelt sich um die Art Larus michahellis, die normalerweise an den Küsten lebt und sich von den Fischen ernährt, die sie im Meer findet, die aber auch das Landesinnere nicht verschmäht, wo sie sich von dem ernährt, was sie im Müll findet, und auch von Tauben, Staren, Fledermäusen und anderen kleineren Tieren. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass Heringsmöwen langlebige, sehr territoriale und aggressive Tiere sind, die über eine große Anpassungsfähigkeit verfügen: Sie können auf den Dächern von Städten, in Glockentürmen und natürlich auch in alten römischen Ruinen nisten. Und oft fügen sie Bürgern und Touristen Schaden zu: Sie verunreinigen Häuser (oder stehen einfach nur auf Balkonen und Fensterbänken), stürzen sich auf ahnungslose Touristen und hinterlassen auffällige Spuren an Gebäuden und Denkmälern.

Und natürlich schaden die Möwen dem Image der Stadt. Kurzum: ein weiteres Problem für den ohnehin schon geplagten römischen Tourismus und ein Problem, das die Verwaltung von Raggi lösen muss.

Foto: Stefanie Gengotti für die New York Times

Die New York Times gegen Rom:
Die New York Times gegen Rom: "Möwen regieren die Stadt".




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