In Genua wird heute in den nationalen Museen gestreikt: Die Gewerkschaft USB hat nach dem formellen Start der Mobilisierung am 23. Dezember 2025 für den heutigen Dienstag, den 6. Januar, zum Streik in den Gebäuden des Palazzo Reale in der Via Balbi und des Palazzo Spinola in der Piazza di Pellicceria aufgerufen. Im Mittelpunkt des Streiks stehen die Assistenten für Schutz, Empfang und Bewachung, die einen Zustand strukturellen Leidens anprangern, der darauf zurückzuführen ist, dass der Betrieb auf weniger als die Hälfte des erforderlichen Personals reduziert wurde.
Nach Angaben der Gewerkschaftsvertreter der USB sind derzeit nur 45 % des vorgesehenen Personals im Einsatz, eine Zahl, die als unzureichend angesehen wird, um die verlängerten Öffnungszeiten abzudecken, ohne Mitarbeiter, Besucher und die Integrität des künstlerischen Erbes selbst zu gefährden. Die Kritik der Arbeitnehmer geht auch auf die verfassungsrechtliche Ebene über und verweist auf Artikel 9 des Grundgesetzes, der den Staat verpflichtet, das historische und künstlerische Erbe der Nation zu schützen. Nach Ansicht der Arbeitnehmer kann diese Verpflichtung nicht nur durch die Förderung großer Imageveranstaltungen gewährleistet werden, sondern erfordert ein umsichtiges Management im Alltag, das nicht nur das individuelle Engagement der verbliebenen Mitarbeiter belastet.
Die Forderungen des Personals beschränken sich nicht auf die Forderung nach Neueinstellungen, sondern umfassen eine umfassende Überprüfung der Verwaltung der kulturellen Dienste Genuas. Zu den angegebenen Prioritäten gehören die Notwendigkeit, die Zugangszeiten zu den Sälen auf der Grundlage der tatsächlichen Verfügbarkeit des internen Personals zu kalibrieren, sowie die Forderung nach strikter Einhaltung der vertraglichen Rechte in Bezug auf Schichten, Urlaub und wöchentliche Ruhezeiten. Ein starker Reibungspunkt ist auch die Tendenz zur Auslagerung von institutionellen Funktionen und zur Beschäftigung von Freiwilligen, Praktiken, die nach Ansicht der Gewerkschaft zugunsten einer vollständigen Reinternalisierung der Aktivitäten gestoppt werden sollten. Auch die Frage der beruflichen Fortbildung wird angesprochen, die nach Ansicht der Gewerkschaft de facto verweigert wird, da das Personal nicht von den Aufsichtsaufgaben für Fortbildungskurse abgezogen werden kann.
Die Leitung der Nationalmuseen von Genua hat auf diese Forderungen mit einer offiziellen Mitteilung geantwortet, in der die Bedingungen der Verwaltung und die Zukunftsaussichten geklärt werden sollen. Die Museumsleitung erkannte die Schwere des Personalmangels an und drückte ihr Bedauern über den Druck aus, der auf den derzeit im Dienst befindlichen Mitarbeitern lastet. Die Direktion stellte jedoch klar, dass das Kulturministerium bereits die notwendigen Auswahlverfahren eingeleitet hat, um die Personallücken zu schließen. Konkret erwartet es den Abschluss einer Ausschreibung, die zur Einstellung von 44 neuen, für das ligurische Gebiet bestimmten Einheiten führen soll, eine Maßnahme, die als entscheidend für die Normalisierung der Situation in den kommenden Monaten angesehen wird.
In Bezug auf die Sicherheitsvorkehrungen betonte die Direktion, dass jede Öffnung in voller Übereinstimmung mit einer im September 2024 unterzeichneten Sonderregelung erfolgt, einem Dokument, das von denselben Gewerkschaften gebilligt wurde und in dem die für den Schutz von Personen und Eigentum erforderlichen Parameter festgelegt sind. Der systematische Einsatz von Freiwilligen oder externen Firmen zur Gewährleistung der regulären Öffnung von Palazzo Reale und Palazzo Spinola wird ebenfalls abgelehnt. In den Fällen, in denen zusätzliche Unterstützung benötigt wurde, wie im Valorisierungsplan 2025 vorgesehen, griff die Verwaltung auf andere Fachleute innerhalb des Ministeriums zurück, wie Beamte oder Assistenten mit unterschiedlichen Profilen, anstatt sich auf Dritte zu verlassen.
Eine besondere Unterscheidung wurde für die dem Heiligen Georg gewidmete temporäre Ausstellung getroffen, die im Falcone-Theater stattfand. Da diese Ausstellungsräume physisch von den normalen Besucherwegen der nationalen Museen getrennt sind, wurde ihre Überwachung einem regelmäßig beauftragten Sicherheitsdienst anvertraut. In diesem speziellen Kontext ist die Anwesenheit von Freiwilligen des Vereins Auser ausschließlich mit Unterstützungsfunktionen und nicht als Ersatz für das Sicherheitspersonal vorgesehen.
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| Genua, Streik in den Nationalmuseen aufgrund von Personalmangel. Management: wird bald besetzt |
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