Weitere 300.000 Euro für die Fortsetzung der Ausgrabung der neu entdeckten Vitruv-Basilika auf der Piazza Andrea Costa in Fano. Die gemeinsame Arbeit der Gemeindeverwaltung und der Soprintendenza Archeologia, Belle Arti e Paesaggio für die Provinzen Ancona und Pesaro und Urbino stellt einen neuen Schritt in der Erforschung und Aufwertung eines der bedeutendsten archäologischen Funde der letzten Jahre dar.
Die Vereinbarung, die am Ende einer in den letzten Wochen geführten institutionellen Debatte zustande gekommen ist, ermöglicht die Freigabe eines Gesamtbetrags von 300.000 Euro und garantiert die Kontinuität der im nächsten Monat beginnenden Ausgrabungsarbeiten. Die Mittel werden zu gleichen Teilen aufgeteilt: 150.000 Euro werden vom Kulturministerium über die Oberaufsichtsbehörde und weitere 150.000 Euro von der Gemeinde Fano über die Refinanzierung der Arbeiten auf der Piazza Andrea Costa getragen. Dies ist ein entscheidender Schritt, um die archäologischen Untersuchungen nicht zu unterbrechen und die Forschungen im Bereich der Entdeckung weiter zu vertiefen.
Der Bürgermeister von Fano, Luca Serfilippi, betonte die Bedeutung dieser Nachricht und wies darauf hin, dass es vor allem um die wirtschaftliche Absicherung gehe, die für die Kontinuität der Ausgrabungen notwendig sei. “Dank einer gemeinsamen Anstrengung der Gemeinde und des Kulturministeriums können wir vorankommen”, sagte der erste Bürger. Auch im Bereich hinter der Basilika gibt es Funde von großer Bedeutung, und wir haben beschlossen, die Arbeiten fortzusetzen, um weitere Elemente von außerordentlichem Wert ans Tageslicht zu bringen".
Das Projekt beschränkt sich nicht auf die unmittelbare Finanzierung der Feldarbeiten. Gleichzeitig werden die Gespräche mit der Region Marche und dem Ministerium fortgesetzt. Der Präsident der Region, Francesco Acquaroli, hat bereits sein Interesse und seine Unterstützung für die Maßnahmen zur Aufwertung des Geländes bekundet und damit die Möglichkeit einer umfassenderen Beteiligung der territorialen Institutionen eröffnet. In den kommenden Wochen wird an der Einrichtung eines institutionellen Kontrollraums und eines technischen Runden Tisches gearbeitet, an dem neben den öffentlichen Einrichtungen auch nicht-institutionelle Akteure wie Studienzentren, Universitäten, Stiftungen und alle, die zur Förderung und Aufwertung der Vitruv-Basilika und der anderen archäologischen Überreste in der Stadt beitragen wollen, teilnehmen werden.
Der Bürgermeister bedankte sich ausdrücklich bei Superintendent Andrea Pessina und den Beamten Ilaria Rossetti und Stefano Finocchi und hob das Klima der Kooperation und die gute Zusammenarbeit hervor, die den Prozess bisher geprägt haben und in den nächsten Arbeitsphasen fortgesetzt werden. Laut Serfilippi stellt die Vitruv-Basilika einen außergewöhnlichen Fund dar, der Fano auf die internationale Bühne katapultiert hat, da es sich um das einzige Gebäude handelt, das von Vitruv, einer zentralen Figur der römischen Architektur und Autor der berühmten Abhandlung De Architectura, entworfen und gebaut wurde.
Superintendent Andrea Pessina bemerkte seinerseits, dass “die direkte Unterstützung des MiC von der absoluten wissenschaftlichen Relevanz des Kontextes von Fano zeugt und von der Synergie mit der Stadtverwaltung profitiert, eine unverzichtbare Zusammenarbeit, um die Komplexität dieser außergewöhnlichen Entdeckung auf koordinierte und gemeinsame Weise anzugehen. Das kürzlich in Rom stattgefundene fruchtbare Treffen mit Fabrizio Magani, dem Generaldirektor für Archäologie, Kunst und Landschaft, und Luigi La Rocca, der Leitung des MiC, bestätigt die volle Bereitschaft und aktive Unterstützung des Ministeriums für die nächsten Untersuchungsinitiativen”.
Der Eingriff ist Teil eines umfassenderen Rahmens, der auch die städtebauliche Umgestaltung der Piazza Andrea Costa betrifft. Die Stadtverwaltung hat sich nämlich verpflichtet, die für die Sanierung des Platzes vorgesehenen Mittel des Nationalen Plans für Wiederaufbau und Resilienz (PNRR) in Höhe von 1,5 Millionen Euro zu sichern. Wir warten auf die endgültige Genehmigung des Lenkungsausschusses des Innenministeriums für die bereits durchgeführten Arbeiten, ein Schritt, der für die Gewährleistung der Gesamtdurchführbarkeit des Projekts entscheidend ist.
In der Zwischenzeit werden die Arbeiten in den kommenden Wochen auf dem bereits fertig gestellten Teil des Platzes mit der Installation von Möbeln und Ausstattungen fortgesetzt. Weitere Informationen werden folgen, sobald das Projekt in die Endphase eintritt, parallel zur Fortsetzung der archäologischen Ausgrabungen.
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| Vitruv-Basilika, weitere 300.000 Euro für neue Ausgrabungen in Fano |
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