ImDom von Brescia läuft derzeit die Restaurierung des Hochaltars mit derHimmelfahrt der Jungfrau Maria, eines der größten Meisterwerke der Brescianer Renaissance. Das Werk, das zwischen 1524 und 1526 von Alessandro Bonvicino, genannt Moretto, geschaffen wurde, wird von einem imposanten geschnitzten und vergoldeten Holzaltar eingerahmt, der ebenfalls restauriert wird. Das Altarbild der Mariä Himmelfahrt ist in zwei übereinander liegende Register unterteilt, die durch ein dichtes Wolkenband voneinander getrennt sind. Der obere Teil wird von der majestätischen Figur der Jungfrau beherrscht, die sich inmitten von Engelschören zum Himmel erhebt; in der unteren Szene hingegen reagieren die Apostel mit Erstaunen auf das leere Grab und drücken durch verschiedene Körperhaltungen und akzentuierte Gesten ein ungläubiges Staunen über das Wunder aus, das sich vor ihren Augen ereignet.
Um dem Publikum die Möglichkeit zu geben, die verschiedenen Phasen des Werks aus nächster Nähe zu verfolgen und bisher ungesehene Details der großen Leinwand zu erfassen, findet am Samstag, den 21. Februar 2026, der erste Termin für die Führungen durch die Malereiwerkstatt von Moretto statt. Im Laufe des Tages gibt es fünf Schichten, die jeweils für Gruppen von maximal zehn Teilnehmern reserviert sind, mit Abfahrten um 10.30, 11.30, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr. Der Eintritt ist frei, aber eine Anmeldung ist erforderlich unter visiteassuntamoretto@libero.it.
Die Besucher werden von Davide Dotti, dem wissenschaftlichen und organisatorischen Leiter der Restaurierung, dem verantwortlichen Restaurator Antonio Zaccaria und Vincenzo Gheroldi, dem Autor der diagnostischen Untersuchungen, geführt. Ihr Fachwissen wird drei sich ergänzende Perspektiven bieten, die eine artikulierte und multidisziplinäre Lesart des Werks vorschlagen werden.
Wenn das Publikum auf das imposante Gerüst steigt, hat es die Möglichkeit, sich der Leinwand zu nähern und die Protagonisten, die Farbpalette und das Bildmaterial zu betrachten; ausnahmsweise kann auch die Rückseite des Gemäldes betrachtet werden.
Die Arbeiten, die anlässlich des 500. Jahrestages der Ausführung des Gemäldes gefördert werden, werden von Ca’ del Bosco und der Stiftung für das venezianische Kulturerbe unter der Schirmherrschaft der Diözese Brescia und der Domgemeinde unterstützt. Die wissenschaftliche und organisatorische Koordinierung liegt in den Händen von Davide Dotti, während die Arbeiten von der Restaurierungswerkstatt Antonio Zaccaria unter der Leitung von Silvia Massari und Andrea Quecchia von der Oberaufsicht von Brescia durchgeführt werden.
In Anbetracht der beträchtlichen Größe des Gemäldes (472 x 310 cm), das sich in einer Höhe von etwa 4,5 Metern befindet und in einen monumentalen vergoldeten Holzrahmen eingefügt ist, wurde beschlossen, direkt vor Ort zu arbeiten, um den Transport und die Handhabung zu vermeiden, die Stress oder schädliche thermo-hygrometrische Veränderungen hätten verursachen können. Das Gemälde wurde daher aus dem Rahmen genommen und aufrecht und von beiden Seiten zugänglich in der Mitte der Plattform eines eigens errichteten Gerüsts platziert.
Die Restaurierung betraf sowohl die strukturellen Aspekte des textilen Trägers als auch die ästhetische Wiederherstellung der Bildoberfläche. Die Restaurierungsarbeiten wurden in allen Phasen von Vincenzo Gheroldi durch eingehende, nicht invasive diagnostische Untersuchungen begleitet, die darauf abzielten, den Erhaltungszustand und die Ausführungstechnik des Werks zu analysieren, und zwar über das hinaus, was mit bloßem Auge sichtbar ist.
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| Brescia, geführte Besichtigungen der Restaurierungsstätte "Mariä Himmelfahrt" von Moretto |
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