Zweihundert Jahre nach dem Tod von Carl Maria von Weber (Eutin, 1786 - London, 1826), einem der größten deutschen Komponisten des 19. Jahrhunderts, widmet Dresden ein ganzes Kulturjahr der Figur des Komponisten, der mehr als andere die Identität der deutschen Musikromantik geprägt hat. DasJahr 2026 wird das Festjahr"Discover Romanticism 2026" sein, ein Programm, das Konzerte, Opernproduktionen, Theateraufführungen, Ausstellungen und thematische Rundgänge umfasst, um Webers Erbe und die tiefe Verbindung zwischen seinem Werk und der sächsischen Hauptstadt wieder in den Mittelpunkt der europäischen Kulturdebatte zu rücken. Die Stadt, die das Meisterwerk "Der Freischütz " inspirierte, wird so wieder zur internationalen Bühne für romantische Musik. Offiziell eröffnet wird das Programm am 15. Mai 2026 mit einer Aufführung der Jubel-Ouvertüre, die den Auftakt zu einer Saison bildet, die sich über das gesamte Kalenderjahr erstrecken wird. Gefördert und unterstützt wird die Initiative von den führenden Musikinstitutionen der Stadt: der Dresdner Philharmonie, der Semperoper und der Sächsischen Staatskapelle Dresden, die sich mit dem Erbe Webers an den Orten seiner Karriere auseinandersetzen.
Einer der Höhepunkte des Kalenders ist das Konzert am 29. Mai im Kulturpalast, bei dem der Chor und das Sinfonieorchester der nach Weber benannten Musikhochschule selten gespielte chorsinfonische Werke aufführen werden, um weniger bekannte Seiten aus dem Katalog des Komponisten wieder ins Rampenlicht zu rücken. Die Veranstaltung Weber meets Jazz am 30. März hingegen bietet eine Neuinterpretation seiner Musik in einer improvisatorischen Tonart, wobei die Sprache des Jazz sich mit der romantischen Tradition messen soll. Einen ebenso prominenten Platz im Programm nimmt das Theater ein. Die Landesbühnen Sachsen bieten zwei Produktionen in der Landschaft des Nationalparks Sächsische Schweiz an. Auf der Felsenbühne in Rathen inszenieren sie im Juni und August 2026 “Der Frankenjäger” in einer der stimmungsvollsten Naturkulissen der Region. Zum Abschluss der Theaterreise wird die selten gespielte frühe Oper Silvana, die als Webers erstes Meisterwerk gilt, am 1. März, 22. März und 7. Juni 2026 in den Städten Meißen und Radebeul inszeniert.
Neben der Aufführungsdimension beinhaltet das Jahr 2026 auch ein umfangreiches Ausstellungsprogramm. Die Sächsische Staats- und Universitätsbibliothek besitzt Webers Autographen, Briefe und Musikmanuskripte, die in der Ausstellung Kein Freischütz für Dresden. Carl Maria von Weber und die deutsche Oper, die bis zum 6. Juni 2026 zu sehen ist und von einem Rahmenprogramm begleitet wird. Ziel der Ausstellung ist es, die Beziehung zwischen dem Komponisten und der deutschen Operninstitution anhand von Originaldokumenten zu vertiefen, die seine Rolle bei der Definition eines nationalen Repertoires bezeugen. Weitere Einblicke in den kulturellen Kontext der deutschen Romantik bietet das Museum für Romantik im Kügelgenhaus, das vom 28. März bis zum 6. September 2026 die Ausstellung Wo Schatten wohnen: E.T.A. Hoffmann, Carl Maria von Weber und die dunkle Seite der Romantik zeigt. Die Ausstellung untersucht den Dialog zwischen Weber und E.T.A. Hoffmann und beleuchtet Affinitäten und Spannungen zwischen Musik, Literatur und Fantasiebildern.
Das Projekt erstreckt sich auf die Stadt durch thematische Routen, die Webers Präsenz im Stadtgefüge rekonstruieren. Vom alten katholischen Friedhof, wo der Komponist in einem von Gottfried Semper entworfenen Grabmal begraben ist, über das Musikgymnasium, das seinen Namen trägt, bis zum Theaterplatz, wo ein Denkmal von Ernst Rietschel die Semperoper überragt, die 1985 mit Freischütz wiedereröffnet wurde. Weitere Stationen sind das Taschenbergpalais, in dem Prinzessin Amalia unterrichtet wurde, das Königliche Palais, in dem Weber 1816 seine Ernennung zum Hofkapellmeister unterzeichnete, und der Dom, in dem er seine geistlichen Kompositionen dirigierte. Drei thematische Rundgänge, die auf der Plattform Komoot angeboten werden, verbinden Altstadt, Barockviertel und Schlösser entlang der Elbe und bieten eine Route, die Musik, Architektur und Erinnerung miteinander verwebt.
Das Webersche Jahr ist Teil eines Konzepts zur Aufwertung des sächsischen musikalischen Erbes. Das Jahr 2026 fällt mit dem 150. Jahrestag der Uraufführung des Rings des Nibelungen im Jahr 1876 zusammen, ein Anlass, Richard Wagner, der 1813 in Leipzig geboren wurde, erneut in den Mittelpunkt zu stellen. Die Region bietet Rundgänge zu Wagners Wirkungsstätten in Graupa bei Dresden an und bietet Opern wie den Fliegenden Holländer am 26. April im Theater Chemnitz sowie den Ring ohne Worte, eine Neuinterpretation von Wagners Oper im Festspielhaus Hellerau in Dresden. Die sächsische Musikszene erinnert auch an die für die kulturelle Identität der Region zentralen Persönlichkeiten Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn Bartholdy. In Leipzig findet das Bach gewidmete Festival im Juni statt, während das Mendelssohn gewidmete Festival den Monat November belebt. In Dresden vervollständigen die Dresdner Musik Festspiele vom 14. Mai bis 14. Juni einen Kalender, der die Rolle Sachsens als Referenzziel für den europäischen Musiktourismus festigen soll.
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| Dresden feiert Weber: 2026 Jahr der Romantik mit Musik und Ausstellungen |
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