Vom 16. Januar bis 28. Februar 2026 präsentiert THE POOL NYC im Palazzo Fagnani Ronzoni in Mailand das zweite Kapitel des Projekts I tempi dello sguardo. 90 Jahre italienische Fotografie in zwei Akten. Das Format schlägt einen breiten Weg durch die Geschichte der italienischen Fotografie vor, vom Futurismus bis zur Zeit des Neorealismus, von den konzeptionellen Experimenten bis zu der von Luigi Ghirri konzipierten Erfahrung Viaggio in Italia.
Diese zweite Etappe mit dem Titel Il bianco e il nero (Schwarz und Weiß) untersucht die Entwicklung der Sprache der Fotografie in Italien und hebt Momente und Forschungen hervor, die das 20. Jahrhundert entscheidend geprägt haben, indem sie die Komplexität und den Reichtum eines Panoramas wiederherstellt, das auch auf internationaler Ebene Spuren hinterlassen hat.
Die Ausstellung versammelt 80 Fotografien von 28 italienischen und internationalen Meistern, die das Schwarz-Weiß zu einem charakteristischen Merkmal ihrer künstlerischen Praxis gemacht haben und es als bevorzugtes Mittel für die formale und expressive Forschung einsetzen.
Der Titel des Projekts verweist auf die Fähigkeit der Autoren, einer Epoche durch ihren Blick einen bleibenden Stempel aufzudrücken. Gleichzeitig lädt die Ausstellung dazu ein, einen Raum der Aufmerksamkeit und der Langsamkeit wiederzuentdecken, fernab von der Überproduktion zeitgenössischer Bilder, um die Künstler wiederzuentdecken, die dazu beigetragen haben, die italienische Fotografie einzigartig und international anerkannt zu machen.
Nach dem ersten Termin, der den Autoren gewidmet war, für die die Farbe ein zentrales Element der Bildsprache darstellte, konzentriert sich diese zweite Phase des Projekts auf Fotografen, die sich durch einen bewussten und ausdrucksstarken Einsatz von Schwarz und Weiß auszeichneten. Die Ausstellung beginnt mit den futuristischen Erfahrungen von Renato Di Bosso, setzt sich mit dem Neorealismus von Alfredo Camisa fort und geht über die formalen Experimente des frühen Mario De Biasi. Sie führt dann zu den grundlegenden Kapiteln des abstrakten und magischen Realismus von Mario Giacomelli, in dem die Hügel und Felder der Marken in wesentliche grafische Zeichen umgewandelt werden, die wie in die Oberfläche des Bildes eingraviert sind, und zu den Forschungen von Antonio Biasiucci, der die Spuren der bäuerlichen Kultur Süditaliens erforscht und Rituale und Erinnerungen in eine intensive und spirituelle Auseinandersetzung mit der kollektiven Identität verwandelt.
In Franco Vaccaris Werk wird das Gewöhnliche bedeutsam, das Nebensächliche erhält eine poetische Dimension und das Alltägliche wird zu einer künstlerischen Sprache erhoben. Seine Fotografie nimmt viele zeitgenössische Überlegungen zur partizipatorischen Kunst, zum dokumentarischen Wert des Bildes und zur Konstruktion einer gemeinsamen Identität vorweg.
Mario Cresci konzentriert seine Forschungen auf die Themen Erinnerung und Identität, wobei er Landschaften und Innenräume der Volkskultur durchquert, um in Bildern die Spuren von Traditionen wiederherzustellen, die zwischen Tradition und Wandel schweben. Luigi Erba hingegen arbeitet mit Wiederholungen und Variationen und entwickelt strenge visuelle Strukturen, in denen sich der Raum in minimale Zeichen auflöst, die auf eine entfernte Realität anspielen.
Auch in diesem zweiten Kapitel öffnet sich das Projekt für eine Konfrontation mit der internationalen Fotografie, darunter Werke von Elliott Erwitt, Jan Groover, Horst P. Horst, Michael Kenna, William Klein und Minor White.
Während der Ausstellungsdauer findet im Palazzo Fagnani Ronzoni ein Begleitprogramm mit Begegnungen, Gesprächen, Buchpräsentationen und thematischen Abenden mit Künstlern, Historikern und Kritikern der Fotografie statt.
Künstler: Antonio Biasiucci, Alfredo Camisa, Giuseppe Cavalli, Franco Chiavacci, Mario Cresci, Mario De Biasi, Patrizia Della Porta, Renato Di Bosso, Mario Dondero, Luigi Erba, Mario Giacomelli, Franco Grignani, Pio Monti, Enzo Obiso, Franco Vaccari, Luigi Veronesi, Egon Egone, Elliot Erwitt, Ralf Gibson, Arthur Gerlach, Jan Groover, Lucien Hervé, Horst P. Horst, Kennet Josephson, Michael Kenna, William Klein, Joost Schmidt, John Stewart, Minor White, Silvio Wolf, Willy Zielke.
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| Eine Ausstellung in Mailand über Fotografen, die Schwarz und Weiß zu ihrem Forschungsinstrument gemacht haben |
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