Vom 30. Januar bis 30. August 2026 zeigt Casa Cavazzini - Museum für moderne und zeitgenössische Kunst in Udine die Ausstellung Impressionismus und Moderne. Monet, Van Gogh, Picasso, Kandinsky, Magritte. Meisterwerke aus dem Kunstmuseum Winterthur, eine Ausstellung, die in Friaul-Julisch Venetien 84 Werke einiger der absoluten Protagonisten der Kunst zwischen dem Ende des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zeigt. Der Rundgang umfasst mehr als fünfzig Jahre künstlerischer Forschung und versammelt Meisterwerke von u. a. Vincent van Gogh, Claude Monet, Camille Pissarro, Alfred Sisley, Pablo Picasso, Piet Mondrian, Vasilij Kandinsky, René Magritte, Max Ernst, Paul Klee und Giorgio de Chirico.
Die von PromoTurismoFVG, der Stadt Udine und MondoMostre produzierte Ausstellung wird von David Schmidhauser, Chefkurator des Kunstmuseums Winterthur, und Vania Gransinigh, Direktorin der Casa Cavazzini, kuratiert. Das Ausstellungsprojekt dreht sich um einen der wichtigsten Kerne der Sammlung des Kunstvereins Winterthur und konzentriert sich auf die Entwicklung der Kunst vom Impressionismus über die klassische Moderne bis zu den Jahren des Zweiten Weltkriegs. Neben den berühmten Gemälden von Monet und Pissarro führt der Weg über den Kubismus, den Surrealismus und den Purismus zur Abstraktion, von den strengen Errungenschaften Piet Mondrians bis zu den organischen Formen von Hans Arp.
Der reichhaltige Ausstellungsparcours soll einen umfassenden Überblick über die Veränderungen bieten, die die europäische Kunst zwischen dem Ende des 19. und der ersten Hälfte des 20. Die Geschichte beginnt mit demImpressionismus, der einen entscheidenden Bruch mit der akademischen Tradition markiert: Künstler wie Claude Monet, Camille Pissarro und Alfred Sisley geben historische Themen auf, um sich auf das Alltagsleben, die Landschaft und die unmittelbare Wahrnehmung zu konzentrieren, indem sie Licht, Farbe und Atmosphäre zu den zentralen Elementen der Malerei machen. Auch Vincent van Gogh, dessen intensive, strukturierte Malerei neue Ausdrucksmöglichkeiten eröffnete und künftige Entwicklungen vorwegnahm, ging in diese Richtung.
Aus dem überholten Impressionismus entwickelte sich der Postimpressionismus, vertreten durch Pierre Bonnard, Édouard Vuillard und Maurice Denis, die die Malerei als autonome Fläche konzipierten, in der Farbe, Linie und Komposition einen von der bloßen Abbildung der Wirklichkeit unabhängigen Ausdruckswert erhielten. Parallel dazu entwickelte sich der Kubismus, der die Bildsprache zu Beginn des 20. Jahrhunderts radikal revolutionierte: Mit Pablo Picasso und Georges Braque sowie Juan Gris und Fernand Léger wurde die Wirklichkeit analysiert, zerlegt und in geometrische Strukturen umgewandelt, die die traditionelle Perspektive in Frage stellten und eine neue Raumauffassung einleiteten.
Ein großer Teil der Ausstellung ist dem Surrealismus gewidmet, einer Ausdrucksform des 20. Jahrhunderts, die mit Träumen, dem Unbewussten und der Vorstellungskraft verbunden ist. In den Werken von Künstlern wie René Magritte, Max Ernst, Yves Tanguy und Giorgio de Chirico wird die Realität transformiert und verfremdet: Die Malerei wird durch unerwartete und symbolische Gegenüberstellungen konstruiert, die der Kunst rätselhafte und visionäre Dimensionen eröffnen. Der Weg endet mit demAbstraktionismus, der in verschiedene Richtungen abfällt. Auf der einen Seite entsteht die geometrische Abstraktion von Piet Mondrian und der Gruppe De Stijl, die sich an einer auf Gleichgewicht, Ordnung und Rhythmus basierenden Malerei orientiert, in der Linie, Farbe und Fläche zu autonomen Elementen einer reinen visuellen Realität werden. Auf der anderen Seite entsteht eine freiere und poetischere Abstraktion, die von Künstlern wie Paul Klee, Vasilij Kandinsky und Sophie Taeuber-Arp vertreten wird, die eine persönliche Sprache entwickeln, die von den natürlichen Prozessen des Wachstums und der Metamorphose inspiriert ist und fließenden und dynamischen Formen Leben einhaucht. Die Bildhauerei nimmt in der Ausstellung eine zentrale Rolle ein, mit Werken von Auguste Rodin bis Aristide Maillol, von Constantin Brancusi bis Hans Arp, der den Rundgang mit seinen abstrakten Skulpturen und Reliefs abschließt.
Die Ausstellung ist auch ein wichtiges pädagogisches Angebot für Schulen und das erwachsene Publikum, dank der Führungen, die als aktive Entdeckungserlebnisse konzipiert sind und auf Beobachtung, Vergleich und Experiment basieren. Die thematischen Routen sind je nach Alter und Niveau unterschiedlich gestaltet, um die moderne Kunst zugänglich zu machen, zu vermitteln und zu teilen.
Ende des 19. Jahrhunderts, als der Impressionismus noch um seine Anerkennung in den grossen europäischen Museen kämpfte, gehörte Winterthur zu den ersten Städten, die diese neue Malerei unterstützten. Werke von Künstlern wie Vincent van Gogh, Claude Monet, Camille Pissarro, Alfred Sisley und Pierre Bonnard fanden Eingang in die Sammlung und nahmen damit die Entscheidungen vorweg, die viele Museen erst Jahre später treffen sollten.
Mit dem Beginn des 20. Jahrhunderts fand eine entscheidende Wende statt: Das Kunstmuseum Winterthur begann mit grosser Weitsicht mit dem Erwerb von Werken von Künstlern, die die Sprache der Kunst neu definieren sollten, von den Kubisten Georges Braque, Juan Gris und Fernand Léger über Abstrakte wie Piet Mondrian und Theo van Doesburg bis hin zu Protagonisten des Surrealismus wie Max Ernst und René Magritte. Auch der Beitrag privater Sammler ist entscheidend: Zahlreiche Werke stammen aus Schenkungen von Familien und Liebhabern, die das kulturelle Erbe der Stadt unterstützen wollen. Dank dieser engen Zusammenarbeit zwischen Museum und Bevölkerung hat sich Winterthur als eines der führenden Zentren für moderne Kunst in Europa etabliert. Die Ausstellung bietet dem italienischen Publikum die Gelegenheit, sich mit einer der renommiertesten Sammlungen der Schweiz, derjenigen des Kunstmuseums Winterthur, auseinanderzusetzen.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Donnerstag von 10 bis 18 Uhr; Freitag bis Sonntag von 10 bis 19 Uhr. Montags geschlossen.
Sonderöffnungen: Montag, 16. Februar; Ostern und Ostermontag; 1. Mai und Montag, 1. Juni 2026
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| Mehr als 80 Meisterwerke aus dem Kunstmuseum Winterthur kommen nach Udine |
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